Bibelstudium MCP

Datenschutz­erklärung

1. Verantwortlicher

Marc Allgeier
Kugelfangtrift 81
30657 Hannover
Deutschland
E-Mail: info (at) bibelstudium-mcp.de

2. Zwei getrennte Angebote

Diese Erklärung betrifft zwei technisch getrennte Dinge, für die Unterschiedliches gilt:

3. Diese Website

Die Seiten bestehen aus HTML und einer Stilvorlage. Es werden keine Cookies gesetzt, keine Analyse- oder Reichweitenmessung eingesetzt, keine Skripte ausgeführt und keine Inhalte von Dritten nachgeladen: keine Schriftarten, keine Bilder, keine Einbettungen. Ihr Browser stellt beim Aufruf dieser Seite also keine Verbindung zu einem anderen Anbieter her.

Einwilligung und Zugriff auf Ihr Endgerät (§ 25 TDDDG)

Eine Einwilligung verlangt § 25 Abs. 1 TDDDG für das Speichern von Informationen in Ihrem Endgerät und für den Zugriff auf Informationen, die dort bereits gespeichert sind. Beides findet nicht statt: keine Cookies, kein Local Storage, kein Session Storage, keine Skripte, keine eingebetteten Inhalte Dritter. Eine Einwilligung ist deshalb nicht erforderlich.

Server-Protokolle des Webhosters

Beim Aufruf der Seiten verarbeitet der Webhoster technisch notwendige Zugriffsdaten (IP-Adresse, Zeitpunkt, angeforderte Datei, Statuscode, übermittelte Datenmenge, Referrer und Browserkennung). Diese Verarbeitung ist zum Ausliefern der Seiten unvermeidlich; Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, das berechtigte Interesse am technisch fehlerfreien Betrieb.

Auftragsverarbeiter ist ALL-INKL.COM, Neue Medien Münnich, Inhaber René Münnich, Hauptstraße 68, 02742 Friedersdorf, Deutschland. Ein Vertrag über die Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO besteht. Als Unterauftragsverarbeiter ist darin die Neue Medien Münnich GmbH unter derselben Anschrift genehmigt.

Die Seiten liegen auf dem Webspace dieses Anbieters. Dessen Rechenzentren stehen nach seiner Angabe in Dresden und Friedersdorf, und das Webhosting erfolgt ausschließlich auf Datenspeichern in Deutschland. Eine Übermittlung in ein Drittland findet dabei nicht statt.

In der Verwaltungsoberfläche des Webhosters ist unter Logs & Statistiken die Einstellung „Es werden keine Logs erzeugt" gewählt. In diesen Zugang wird deshalb keine Protokolldatei ausgeliefert, und es wird auch keine Zugriffsstatistik erzeugt. Auf die Protokolle, die der Webhoster für seinen eigenen Betrieb führt, besteht damit kein Zugriff; sie werden nicht ausgewertet und nicht mit anderen Quellen zusammengeführt.

Für diese eigenen Protokolle nennt ALL-INKL.COM eine Frist: Logfiles werden nach Angabe des Anbieters spätestens nach sieben Tagen gelöscht. Eine darüber hinausgehende Speicherung behält er sich für den Einzelfall vor, etwa bei einem Angriff auf seine Systeme. Das ist eine Angabe über den Anbieter und keine eigene Festlegung; eigene Protokolle gibt es hier nicht, die gelöscht werden könnten.

4. Der MCP-Endpunkt

Was der Dienst selbst speichert

Die Server-Software protokolliert weder Ihre IP-Adresse noch den Inhalt Ihrer Abfragen. Sie führt kein Zugriffsprotokoll, keine Nutzerkonten, keine Sitzungsverwaltung und keine Statistik. Welche Bibelstelle abgefragt, welcher Begriff gesucht oder welches Wort untersucht wurde, wird nirgends aufgezeichnet und verlässt den Arbeitsspeicher nach dem Beantworten der Anfrage. Auf der Festplatte liegt allein die Bibeldatenbank, die nur gelesen und nie beschrieben wird. Protokolliert werden ausschließlich Betriebsereignisse ohne Personenbezug: der Start des Programms und Fehler beim Zugriff auf die Datenbank.

Hintergrund: Rückschlüsse auf Überzeugungen (Art. 9 DSGVO)

Abfragen an einen Bibeldienst sind kein beliebiges Datum. Aus der Verknüpfung „welche IP-Adresse hat wann nach welchem Begriff gesucht und welche Stellen nachgeschlagen" lassen sich Rückschlüsse auf religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen ziehen, also auf eine Kategorie, die Art. 9 DSGVO besonders schützt. Ein Protokoll, das beides zusammen speichert, wäre genau diese Verknüpfung. Der Dienst legt sie deshalb gar nicht an.

Verbindungsdaten beim Tunnel-Anbieter

Der Endpunkt läuft auf einem Rechner in einem privaten Netz und ist über einen Tunneldienst erreichbar. Dieser Anbieter beendet die TLS-Verschlüsselung und sieht die Anfragen technisch im Klartext, einschließlich der abgefragten Bibelstellen. Das ist eine Eigenschaft des Verfahrens und lässt sich nicht wegkonfigurieren.

Anbieter ist Cloudflare, Inc., 101 Townsend St., San Francisco, CA 94107, USA (EU-/EWR-Stelle: Cloudflare, Ltd., County Hall/The Riverside Building, Belvedere Road, London SE1 7PB). Verarbeitet werden Verbindungsdaten wie IP-Adresse, Zeitpunkt, angefragter Pfad und Statuscode. Cloudflare wertet diese Verbindungsdaten zusätzlich für eine mengenmäßige Begrenzung aus, damit einzelne Quellen den Dienst nicht in Serie leerlesen; gezählt werden Anfragen je Quelladresse, nicht deren Inhalt. Für den hier genutzten Zero-Trust-Plan gibt Cloudflare eine Protokollaufbewahrung von bis zu 24 Stunden an. Für die Proxy-Protokolle nennt Cloudflare keine kalendarische Höchstfrist. Maßgeblich ist dort der Zweck: Sie werden für den Betrieb und die Sicherheit des Netzes sowie zur Abwehr von Missbrauch vorgehalten und gelöscht, sobald sie dafür nicht mehr benötigt werden. Auf diese Dauer besteht kein Einfluss.

Rolle von Cloudflare

Soweit Cloudflare die Anfragen weiterleitet, geschieht das weisungsgebunden für dieses Angebot, also als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Soweit Cloudflare dieselben Verbindungsdaten für die Sicherheit und Verfügbarkeit des eigenen Netzes und zur Abwehr von Missbrauch verarbeitet, verfolgt das Unternehmen eigene Zwecke und ist insoweit selbst Verantwortlicher. Auf diesen Teil besteht kein Einfluss; maßgeblich ist dafür die Datenschutzerklärung von Cloudflare, nicht diese.

Übermittlung in die USA

Empfängerland ist die USA. Grundlage der Übermittlung ist der Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission zum EU-US Data Privacy Framework vom 10. Juli 2023 (Art. 45 DSGVO). Er trägt für US-Organisationen, die sich unter diesem Rahmen selbst zertifiziert haben; Cloudflare gibt an, zertifiziert zu sein.

Entfällt die Zertifizierung oder wird der Beschluss unwirksam, greifen nach Angabe von Cloudflare die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission (Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO). Der Datenverarbeitungszusatz bezieht sie dauerhaft mit ein, sodass beide Grundlagen nebeneinander bestehen.

Eine Kopie der Garantien können Sie über die in Abschnitt 1 genannte Adresse anfordern. Cloudflare veröffentlicht sie außerdem selbst: die Standardvertragsklauseln und den Datenverarbeitungszusatz.

Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO; das berechtigte Interesse ist die Erreichbarkeit des Dienstes ohne Offenlegung der Adresse des Anschlusses, an dem er betrieben wird.

Verarbeitung durch Ihren KI-Assistenten

Der Endpunkt wird in der Regel nicht von Ihnen selbst aufgerufen, sondern von dem Assistenten, den Sie benutzen. Was dessen Anbieter über Ihre Unterhaltung speichert und wie er Ihre Anfrage an diesen Dienst weiterleitet, richtet sich nach dessen Datenschutzerklärung, nicht nach dieser. Insbesondere erreicht uns bei einem Dienst, der über die Infrastruktur des Anbieters verbindet, nicht Ihre IP-Adresse, sondern die des Anbieters.

5. Keine Weitergabe, keine Profilbildung

Es werden keine Daten verkauft, vermietet oder zu Werbezwecken weitergegeben. Es findet keine automatisierte Entscheidungsfindung und kein Profiling im Sinne des Art. 22 DSGVO statt.

6. Sie müssen nichts bereitstellen

Es gibt auf diesen Seiten kein Formular, keine Registrierung, keine Anmeldung und kein Pflichtfeld. Sie sind weder gesetzlich noch vertraglich verpflichtet, personenbezogene Daten bereitzustellen, und Ihnen entsteht kein Nachteil daraus, dass Sie es nicht tun: Es wird schlicht nichts abgefragt.

Die in den Abschnitten 3 und 4 genannten Verbindungsdaten stellen Sie nicht bereit; sie entstehen technisch dadurch, dass ein Browser oder ein Assistent eine Verbindung aufbaut. Ohne sie lässt sich keine Seite und keine Antwort ausliefern. Vermeiden lassen sie sich nur, indem die Seite oder der Endpunkt nicht aufgerufen wird.

7. Ihre Rechte

Sie haben nach der DSGVO das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18) und Datenübertragbarkeit (Art. 20). Wenden Sie sich dafür an die in Abschnitt 1 genannte Adresse. Das Widerspruchsrecht steht gesondert in Abschnitt 8.

Zum MCP-Endpunkt werden keine personenbezogenen Daten gespeichert. Eine Auskunft oder Löschung ist dort deshalb nicht möglich, weil nichts vorliegt, was einer Person zugeordnet werden könnte. Das ist der Fall des Art. 11 DSGVO: Wo der Verantwortliche die betroffene Person nicht identifizieren kann, ist er nicht verpflichtet, allein zur Erfüllung dieser Erklärung zusätzliche Daten zu erheben. Sollten Sie Angaben machen können, die eine Zuordnung dennoch ermöglichen, werden die Rechte aus Art. 15 bis 20 erfüllt. Für die Protokolle des Webhosters und des Tunnel-Anbieters gelten deren Fristen; auch dort ist eine Zuordnung zu einer Person ohne weitere Angaben regelmäßig nicht möglich.

Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde

Unabhängig von allem anderen steht Ihnen ein Beschwerderecht bei einer Aufsichtsbehörde zu (Art. 77 DSGVO). Sie haben dabei die Wahl zwischen der Behörde Ihres gewöhnlichen Aufenthaltsorts, der Ihres Arbeitsplatzes und der des Orts des mutmaßlichen Verstoßes. Für den Verantwortlichen dieses Angebots ist das der Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen, Prinzenstraße 5, 30159 Hannover.

8. Ihr Widerspruchsrecht nach Art. 21 DSGVO

Sie haben das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten einzulegen, die auf Grundlage eines berechtigten Interesses nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO erfolgt (Art. 21 Abs. 1 DSGVO). Das betrifft hier die Server-Protokolle des Webhosters aus Abschnitt 3 und die Verbindungsdaten beim Tunnel-Anbieter aus Abschnitt 4, also jede Verarbeitung, die in dieser Erklärung auf lit. f gestützt ist.

Der Widerspruch setzt Gründe voraus, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben. Legen Sie ihn ein, werden die betroffenen Daten nicht mehr verarbeitet, es sei denn, es lassen sich zwingende schutzwürdige Gründe nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Eine Verarbeitung zum Zweck der Direktwerbung findet nicht statt.

Über einen Widerspruch wird im Einzelfall entschieden; die Antwort erhalten Sie innerhalb eines Monats (Art. 12 Abs. 3 DSGVO). Die Verbindungsdaten entstehen dadurch, dass Ihr Browser oder Ihr Assistent eine Verbindung aufbaut, und lassen sich für einzelne Abrufe technisch nicht abschalten.

Unabhängig davon lässt sich der Dienst auf dem eigenen Rechner betreiben. Dann verlässt keine Abfrage diesen Rechner, und es fallen weder beim Webhoster noch beim Tunnel-Anbieter Daten an. Wie das geht, steht unter Einrichten.

Der Widerspruch ist an keine Form gebunden und kann an die in Abschnitt 1 genannte Adresse gerichtet werden.

9. Änderungen

Ändert sich die Technik hinter dem Dienst, ändert sich diese Erklärung mit. Stand: 26. Juli 2026.